Ein Plädoyer für das bescheidene Glück

homewardbound_1024.jpg

Ständig beschweren wir uns über die Schattenseiten unseres Alltags. Die Kratzer im Lack unseres Lebens, die Schlaglöcher auf der Straße zu unseren selbstgesteckten Zielen.

Aber sind es eigentlich nicht diese Ecken und Kanten, die unser Leben zu dem machen, was es ausmacht?
Nur durch sie können wir fühlen. Und Gefühle sind alles, was wir haben.
Ohne Trauer können wir keine Freude empfinden, ohne Verlust keinen Gewinn, ohne Mangel keinen Wohlstand.

Wenn wir vesuchen, diese Gefühle wahrzunehmen, zu zu lassen und sie bewußt durchleben, tun wir uns eine Möglichkeit auf, das Leben in volleren Zügen zu genießen. Wenn wir versuchen, unsere Angst und unsere Wut als intensive Gefühle wert zu schätzen, kann es uns gelingen, nicht mehr auf unsere Wut böse zu sein und uns nicht mehr vor unsere Angst zu fürchten.

Wenn wir versuchen, Vergangenem nicht nachzuweinen und uns keine Sorgen um die Zukunft zu machen, können wir das Hier und Jetzt als das akzeptieren, was es ist und das Beste daraus machen.

Wie sagte Forrest Gump? “Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, du weisst nie, was als nächstes kommt.”

Und mal ganz ehrlich, wer mag nicht gern hin und wieder mal ‘ne Praline?

-sinnfrei
rss 2 Kommentare
  1. 24.April 2006 | 23:02

    Ich hasse den Spruch von Forrest Gump. Der ist für Leute die zu doof sind um zu schauen was auf der Packung steht. Und mit dem Leben ist es ähnlich - wir sind jung und aus guten Verhältnissen. Wir haben das Gefühl, dass uns alles passieren kann und das stimmt uns positiv - ob das tatsächlich stimmt weiß ich aber nicht. Was aber viel, viel wichtiger ist: Es gibt eine erstaunlich große Anzahl an Dingen, die uns auf keinen Fall passiert, weil wir in einer behüteten, heilen Welt leben. Immerhin haben wir Pralinen…

  2. 25.April 2006 | 13:15

    hm … soll ich zu einem solchen post einen kommentar schreiben, macht das wirklich sinn?… wo ich doch grade mit dem schreiben, dem wiedersprechen würde was ich eigentlich schreiben wöllte …

    hab heut in psycho gelernt: es gibt immer objektseitige und subjektseitige sachverhalte, sowie objektive und subjektive wirklichkeiten… und über die subjektiven, über die du hier sprechen willst sinnfrei, kann man nicht sprechen ohne den trditionellen, kulturellen und persöhnlichen hintergrund zu kennen, sowie aber auch die neurophysischen daten zu kennen … also das alles gilt für eine psychologische wissenschaftliche diskussion (denn um was auser psychologie gehts hier)

    sprich: viel zu oberflächlich an ein viel zu komplexes thema wie “glück im leben” (siehe dazu “aleitung zum unglücklichsein” von watzlawik ;)) rangegangen … mmn

    abschicken - nicht abschicken - abschicken - …. - abschicken!

kommentiere diesen Beitrag